Futurama Bot

Futurama

Ein kritischer Vergleich zwischen
Original- und Synchronfassung



1. Zielgruppe und Charakterauffassung

Futurama ist mehr als eine Kindersendung.

Die Zielgruppe einer Serie ergibt sich daraus, inwiefern sich der Zuschauer mit den Hauptcharakteren identifizieren kann und zwar altersmäßig, intellektuell und handlungsspezifisch. So sind die breischlürfenden und brabbelnden "Teletubbies" auf Babys und Kleinkinder zugeschnitten, die pubertierenden Helden in "Captain Planet" auf eben diese und die Arztserie "Scrubs" auf Jugendliche bis junge Erwachsene. Natürlich lässt sich diese Formel nicht verallgemeinern. Gerade im Zeichentrickgenre packt einen irgendwann die Nostalgie und man schaut sich seine Helden aus der Kindheit gerne und mit der gleichen Begeisterung wieder an. Genau so ist es möglich, dass sich ein Jugendlicher die "Golden Girls" anschaut, auch wenn das Alter der Hauptdarsteller um ein vielfaches höher liegt.

Der Punkt ist, dass es andersrum nicht oder schwer funktioniert, besonders dann, wenn das Alter der Zuschauer zu niedrig angesiedelt wird. Es gibt sicherlich viele neunjährige, die sich von "Emergency Room" oder "Star Trek" berieseln lassen, die Serien jedoch wegen der technischen Fachbegriffe und den zwischenmenschlichen Beziehungen nicht verstehen können. Das beginnt erst mit dem Erwachsenwerden, wenn man ähnliche Lebenserfahrungen gemacht hat und diese auf die Serie übertragen kann. Bei Star Trek spielt dazu noch die schulische Bildung eine Rolle. Auch wenn die technischen Begriffe meist nur "Technobabbel" sind, steckt immer ein wissenschaftlicher Bezug dahinter.

Wenn wir uns Futurama betrachten sind zentralen Charaktere zwischen 23 (Amy) und 26 Jahren (Fry) alt und schlagen sich mit Themen wie Liebe, Wohnungssuche, Studium, Geldproblemen und Jobbeschaffung rum. Wenn man alleine danach gehen würde, ließe sich die Zielgruppe etwa auf 16+ festlegen. Um sich mit Fry zum identifizieren müsste man sogar die 80er Jahre in seiner Blütezeit erlebt haben. Ab dem Alter sollte man auch die meisten technischen Bezüge, wie "Upgrade" oder "Quantensingularität" schon mal gehört haben und Personen wie "Nixon" - mitsamt der Watergate-Affäre - und "Leonard Nimoy" kennen. Das fällt umso leicher, je mehr man sich für Wissenschaft, Technik und Politik interessiert, was die Zielgruppe noch weiter einschränkt.

Ich will mit dieser Analyse jetzt nicht zu fanatisch wirken. Genauso viele Kinder wie Erwachsene schauen sich die Serie an, wahrscheinlich sogar mehr. Der Unterschied ist, dass sich in der Orginalfassung beide Altersgruppen das rausgreifen können, was sie interessiert: Die Kinder die Albernheiten und die Erwachsenen die wissenschaftlichen Witze und die Alltagskomik; die Albernheiten natürlich auch.

In der deutschen Synchronfassung ist Futurama kindgerecht aufbereitet, so dass ein Erwachsener keinen Spaß mehr daran haben kann.


2. Akzente und Slangsprache

Ein Charakter entsteht nicht nur dadurch, was er sagt, sondern wie er es sagt.

Hermes Conrad ist in der englischen Fassung gebürtiger Jamaikaner mit starkem Akzent, wodurch ein herrlicher Kontrast zwischen dem strengen Bürokraten und seinem (stereotypen) jamaikanischen Lebensstil entsteht. Von seiner Slangsprache und dem Akzent bleibt in der Synchronfassung nichts übrig, was schlichtweg das Todesurteil für seinen Charakter ist. Man stelle sich den schweizerischen Austauschschüler "Uter" aus den Simpsons ohne Akzent vor. Wäre er dann noch komisch? (in der Originalfassung ist er übrigens deutsch)

In der Folge "Time Keeps on Slippin'" haben die Harlem Globetrotters einen Gastauftriff. Ihre Slangsprache wird teilweise für die Synchronfassung umgesetzt, der Dialekt bleibt auf der Strecke.

Ob nun Penner, Gangster, Anwalt oder Manager; fast jeder redet in klarem Standarddeutsch. Dadurch fällt die Sprachvielfalt und der multikulturelle Aspekt in der Synchronfassung weg. In deutschen Synchronsprecherarchiven werden oftmals Fremdsprachen- und Dialektkenntnisse angeführt. Schade, dass davon kein Gebrauch gemacht wird.


3. Markensprüche (catch phrases), Synchronität und Kontiunität

Die Hauptcharaktere benutzen ein festes Repertoire an Markensprüchen, die sich als Running-Gag durch die gesamte Serie ziehen.

Hier ist es wie in der Werbung: je kürzer, desto einprägsamer, und immer gleich.

Eine Firma kann seinen Slogan aufgrund eines Imagewechsels durch eine langwierige Werbekampagne verändern, so wie eine bekannte Fastfoodkette plötzlich geliebt werden muss, anstatt lediglich gut zu sein. In Zeichentrickserien ist das aber undenkbar. Wenn Homer Simpson nach 400 Folgen why you little! brüllt, erwarten wir in Vorfreude, dass Barts Kehle in den nächsten Sekundenbruchteilen dran glauben wird. Pawlow würde es einen Reflex nennen, Fry bringt es auf den Punkt: But that's not why people watch TV. [...] unexpected things make them feel scared. Leider werden diese Markensprüche in der Synchronfassung unnötig in die Länge gezogen und meist variiert oder verfälscht.

Bestenfalls ist die Silbenverteilung in der Übersetzung mit der Originalfassung identisch. Und weil die Animateure die Lippenbewegungen aufs Englische Drehbuch ausrichten, muss sich die Synchronfassung zwangsweise daran halten. Ein gutes Beispiel ist Benders 7-Silbrige Bemerkung: Bite my shiny metal ass!, die in der Synchronfassung zum 15-Silbrigen Du kannst mich mal an meinem glänzenden Metallarsch lecken wird. Abgesehen davon, dass diese Phrase nicht mehr so knackig ist, entstehen durch die Silbenverdopplung Probleme mit der Lippensynchronität. Wenn Benders Spruch in einen Satz integriert wird, müssen entweder andere Wörter gestrichen (= Verfälschung) oder schneller gesprochen werden (= mögliche Asynchronität). Die Herkunft von Benders Spruchs ist übrigens 'bite me!' = "Leck mich am Arsch!". Eine knappere Übersetzung bietet sich geradezu an: Leck mich am blanken Metallarsch! (8 Silben). Dass es sich um seinen handelt, verrät die Handgeste und der Metallgehalt seines Körpers.

Der zweite Punkt sind Variationen. So wird Benders Arsch abwechselnd blank oder glänzend und soll fälschlicherweise gebissen anstatt geleckt werden, in der Folge "War is the H-Word" sogar mit dem Zusatz "kreuzweise". Ebenso geläufig ist Benders Spruch neat!, bevor er seine Kamera auspackt und wie ein Tourist Sehenswürdigkeiten fotografiert. Die häufigste Übersetzung ist niedlich, welche abgesehen von der Silbenverdopplung in den meisten Situationen unpassend ist. Wer bezeichnet schon einen explodierenden Vulkan oder eine Verletzung als niedlich? Weitere Versionen lauten toll oder schick, wobei mir die zweite wegen der Durchschlagskraft am ehesten zusagt.

Ein weiteres Beispiel ist das Bam! von Chefkoch Elsar, das man wortgleich übernehmen könnte. In der Regel wird daraus ein akzeptabeles Peng!, ein Puff! oder ein unglücklich genuscheltes Bumm!. Was hingegen nicht mehr vertretbar ist, dass das Wort in einigen Fällen überhaupt nicht verwendet wird, wenn es im Zusammenhang mit einer Situation steht, zum Beispiel als Elsar in "30% Iron Chef" Bender aus seiner Küche ein Raus! anstatt ein Bam! gegen den Kopf knallt.


4. Wortwiederholungen und Wortspiele

Wort- und Satzwiederholungen sollten für einen Synchronregisseur eine Erleichterung sein, weil sie nur einmal übersetzt werden müssen und in jedem Fall Lippensynchron werden. In der Synchronfassung werden solche Verdoppelungen umformuliert, als wolle der Regisseur die Passagen dadurch aufwerten. Dabei wird vergessen, dass sie entweder den monotonen Sprachfluss der Charaktere absichlich betonen oder einen Wortwitz darstellen. Im ersten Fall ist eine Veränderung nicht zu tragisch, im zweiten kann sie einen Witz abschwächen oder vernichten, wie in einer Szene aus Amazon Women in the Mood:

Original:

Zapp: [lacht] Oh, God, you're killing me. [wird geschlagen] Oh, God, you're killing me!

Synchro:

Zapp: [lacht] Das halt ich nicht aus, ihr bringt mich noch um. [wird geschlagen] Oh nein, ihr bringt mich wirklich um.

Oder in einer Szene aus The Tale of two Santas, wo der Sprecher alleine durch die Betonung der Worte klar macht, dass es sich bei der zweiten Gruppe um die ungezogenere handelt:

Original:

Santa: Let's see who's been naughty and who's been naughty.

Synchro:

Santa: Sehen wir mal nach wer gemein war und wer richtig gemein war.

Original:
Leela: Happy Valentine's Day, Fry.
Fry: Happy Valentine's Day.
Synchro:
Leela: Ich wünsch dir einen fröhlichen Valentinstag, Fry.
Fry: Ja, den wünsch ich dir ebenfalls.

Bei einer wortgetreuen Übersetzung wäre diese Passage sogar noch Lippensynchron:

Leela: Frohen Valentinstag, Fry.
Fry: Frohen Valentinstag.

Desweiteren gibt es richtige Wortspiele, die sich stilistisch zuordnen lassen:

Es gibt auch positive Beispiele, die für die Synchronfassung sprechen. Die überraschten Ausrufe von Hermes Contrad sind meist gut interpretiert:

Original:
Hermes: Sweet three-toed sloth of ice planet Hoth!
Synchro:
Hermes: Großer Dreizehiger Boss vom Eisplaneten Hoth!
Original:
Hermes: Sweet guinea pig of Winnipeg!
Synchro:
Hermes: Heiliges Meerschwein vom Niederrhein!
Selbst wenn dabei schon mal ein Griff ins Klo riskiert wird:
Original:
Hermes: Sweet Lion of Zion!
Synchro:
Hermes: Beim heiligen Klo von Jericho!

5. Wissenschaftliche Fachbegriffe

Die Drehbuchautoren von Futurama sind zu einem gewissen Grad Experten auf dem Gebiet der Wissenschaft. Der Mitproduzent David X. Cohen besitzt einen Bachelor in Physik und Informatik, Ken Keeler einen Doktortitel in Mathematik und Ingenieurwesen und Bill Odenkirk einen Doktor in Anorganischer Chemie, um nur drei zu nennen. Dieses Fachwissen brauchen sie auch, denn ohne technische Begriffe und wissenschaftliche Handlungsstränge wäre Futurama als Science Fiction-Serie unglaubwürdig. In der Synchronfassung fallen viele dieser Begriffe weg oder werden falsch übersetzt:

Die gravierensten Verständnisdefizite befinden sich allerdings im Baseballjargon, wodurch die Synchronfassung von A Leela of Her Own zur Katastrophe wird.


6. Anspielungen auf historische oder fiktive Personen

Original:
Bender: We're hitched up tighter than Davy Jones' U-Haul.
Bezug:
Pirat Davy Jones, LKW-Mietfirma U-Haul

(Birdbot of Ice-Catraz)

Synchro:
Bender: So, den haben wir fester angekoppelt als jede billige Raumfähre.
Original:
Liu-Kopf: Read the jar, Evelyn Wood.
Bezug:
Sprachwissenschaftler Evelyn Wood.

(I dated a Robot)

Synchro:
Liu-Kopf: Kannst du nicht lesen, du blöder Trottel?
Original:
Bender: So musicians really Rodger your Hammerstein?
Bezug:
Die Musicalkomponisten Richard Rodgers und Oscar Hammerstein.

(The Devils Hands are idle Playthings)

Synchro:
Bender: So, dann machen Musiker dich tatsächlich scharf?
Original:
Nixon: Oh, what a McGovern I've been.
Bezug:
Der Amerikanische Senator George McGovern hat 1972 die Präsidentschaftswahl gegen Nixon verloren.

(300 Big Boys)

Synchro:
Nixon: Ah, was für ein Idiot ich war.
Original:
Fry: Shields at maximum yarnell.
Bezug:
Das amerikanische Comedy-Duo Shields und Yarnell.

(Love and Rocket)

Synchro:
Fry: Schutzschilde auf maximum ausfahren.
Original:
Butler: Mr. Brainley.
Bezug:
Die Romanfigur Charles Bingley aus Jane Austons Buch 'Pride and Prejudice', in dem sich Fry und Leela gerade befinden.

(The Day the Earth stood stupid)

Synchro:
Butler: Mr. Gehirnimus.

7. Filmanspielungen im Episodentitel.

Jeder Episodentitel ist im Original die Variation eines Films/Liedes/Gedichts. In der Synchronfassung fällt dieser Bezug fast immer weg oder verrät im schlimmsten Fall den Inhalt:

Original:
Teenage Mutant Leela's Hurdles
Bezug:
Die Zeichentrickserie "Teenage Mutant Ninja Turtles"
Synchro:
Die Quelle des Alterns, verrät praktisch den Ausgang der Folge.
Original:
The Bird-bot of Ice-catraz
Bezug:
'The Birdman of Alcatraz' = "Der gefangene von Alcatraz"
Synchro:
Bender unter Pinguinen, ist Bestandteil der Handlung.
Original:
A Fishful of Dollars
Bezug:
Serio Leones Western: 'A Fistful of Dollars', "Für eine Hand voll Dollar"
Synchro:
Das Geheimnis der Anchovis
Original:
Spanish Fry
Bezug:
Das Aphrodisiakum "Spanische Fliege"
Synchro:
Lustkrise auf Omicron Persei Acht

Natürlich gibt es auch gelungene Übersetzungen, wo der Episodentitel an den deutschen Filmtitel angepasst ist:

Original:
Raging Bender
Bezug:
Boxerfilm von Martin Scorsese: "Raging Bull"
Synchro:
Wie ein wilder Bender: "Wie ein wilder Stier"
(Danke an Franz E. für diesen Hinweis.)

8. Hör mal wer da spricht.

Sobald in einer Folge ein Schild mit Text auftaucht wird es laut und übersetzt vorgelesen (und das manchmal falsch). Auch wenn die Absicht dahinter gut gemeint ist, wird der Erzählfluss unnötig unterbrochen. Eine spannende Atmosphäre wird aufgeheitert, ein stiller Moment zunichte gemacht und ironischerweise lenkt es sogar ab, wenn man den Schildtext für sich selbst lesen will.

In der Folge That's Lobstertainment geht es sogar soweit, dass die Dialogzeilen aus einem Stummfilm vorgelesen werden. Die einzige und für mich absurde Erklärung ist, dass auf jüngere Zuschauer Rücksicht genommen wird, die nicht in der Lage sind Untertitel zu lesen.


9. Eigennamen und Orte

Eigennamen sollten nicht übersetzt werden, außer es existiert eine geläufige deutsche Bezeichung, wie "Niagarafälle" für 'Niagara Falls', oder wenn dadurch ein Witz sinnvoll übertragen wird.

Ein Pluspunkt für die deutsche Synchronfassung ist, dass die Namen der Hauptcharaktere belassen wurden, auch wenn einige Wortspiele dadurch zwangsweise wegfallen, wie 'Bender' -> 'bending' oder 'Fry' -> 'fry' = "braten" (The Luck of the Fryish). Einige Nebencharaktere haben nicht das Glück. Frys Ersatzroboterfreund 'Helper', dessen Name sich klanglich an 'Bender' anlehnt, wird in der Folge Godfellas zur "Aushilfe". Fry selbst wird in der deutschen Fassung von Bird-bot of Icecatraz zum "Zappelfry" anstatt zu 'Wiggles' degradiert und sein toter Onkel findet im "Nationalfriedhof in Planetenbahnwiesen" anstatt im 'Orbiting Meadows Cemetery' seine letzte Ruhe. Im letzten Beispiel hätte 'Cemetery' lediglich durch Friedhof ersetzt werden müssen.

Viel inkonsequenter ist jedoch die wechselnde Bezeichnung der Robotergeschlechter, die im Original klar definiert sind: Ein männlicher Roboter heißt 'Man-bot' und ein weiblicher Roboter 'Fem-bot' ('fem' steht für 'female' = "weiblich"). In der Synchronfassung hat man sich nie auf eine einheitliche Übersetzung geeinigt. So wird die 'Fem-bot' abwechselnd mit "Weib-bot" übersetzt, mit der 1:1-Variante "Fem-bot" oder umständlich als "weiblicher Roboter". Die gleiche vorgehensweise findet beim 'Man-bot' statt. Besonders in der Folge Amazon Women in the Mood fallen dadurch viele Wortspiele weg:

Original:
Bender: You're no fem-puter, you're a fembot.
Synchro:
Bender: Du bist gar kein Weib-puter, du bist ein weiblicher Roboter.

Oder der Name wird schlichtweg ignoriert:

Original:
Bender: Time to override the CPU and reprogram this fem-puter
Synchro:
Bender: Ich will an deine Zentralprozessoreinheit ran und dich umprogrammieren.

Dass es auch richtig geht, zeigt diese gelungene Übersetzung aus der gleichen Folge:

Original:
Fembot: Have you any idea how it feels to be a fembot in a manbot's man-puter's world?
Synchro:
Fembot: Hast du ne Ahnung, was das für ein Gefühl ist, als Weib-bot in einer Mann-bots Mannputerwelt zu leben?

Das gleiche passiert mit dem Kunstwort 'robo', einer Wortverschmelzung aus 'robot' und 'hobo' = "Penner", das im deutschen mit "Roboter" übersetzt wird. Der folgende Dialog wird dadurch sinnlos:

Original:
Penner: Gus, old chump, let's give a friendly welcome to this new robo.
Bender: What did you call me?
Penner: A "robo". You know, a robot hobo.
Synchro:
Penner: Gus, Alter Freund, heißen wir diesen neuen Roboter herzlich Willkommen.
Bender: Wie hast du mich da gerade genannt?
Penner: Einen Roboter. Du bist ein robot hobo.
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